Das Bauvorhaben

Die Bethanien-Höfe Eppendorf sind auf dem Gelände des alten Mutterhauses der Bethanien-Schwesternschaft Hamburg entstanden. Das Haus wurde 1904 eingeweiht und zusammen mit mehreren, in den folgenden Jahrzehnten errichteten Erweiterungsbauten 2012 für das Neubauvorhaben abgerissen.

Feuchtigkeit hatte die alte Bausubstanz zu sehr beschädigt, so dass eine Sanierung unmöglich schien. Zudem stufte das Denkmalschutzamt das rotgeklinkerte Schwesternheim aufgrund der zahlreichen Veränderungen, die im Laufe der mehr als einhundertjährigen Gebäudegeschichte vorgenommen worden waren, als nicht mehr denkmalwürdig ein.

Doch die Architektur des alten Mutterhauses, die den besonderen Charakter des Martiniviertels widerspiegelte, ist in den geplanten Neubauten wieder aufgenommen worden. So halten wir am Backsteinbau fest und haben manche geschichtsträchtigen Teile, wie etwa eine Gedenktafel an den Stifter des alten Mutterhauses, Herrn Lippert, vor dem Abriss sichergestellt.

Neben einer harmonischen optischen Eingliederung der Bethanien-Höfe Eppendorf in das Stadtbild legen wir Wert auf nachhaltiges Bauen. Daher entsprechen alle Gebäude dem Standard KfW 70, der einen verringerten Energieverbrauch ermöglicht. Zusammen mit der modernen Gebäudetechnik werden so die Energie- und Betriebskosten effizient reduziert. Erhöhte Schallschutzmaßnahmen, an die gerade in Hamburg besondere Anforderungen gestellt werden, sorgen für zusätzlichen Wohnkomfort.